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Emotion AI in der Spur

Künstliche Intelligenz und Machine Learning sind unserer Tage keine Utopien mehr, sondern gelebte und erfahrbare Realität. Im Zusammenspiel mit dem Menschen, in Interaktion mit menschlichen Gefühlen, Befindlichkeiten und Bedürfnissen sprechen wir von Emotionaler Intelligenz.
Die meint deutlich mehr und ist weit elaborierter, als wir sie vielleicht assoziieren, wenn wir an regelbasierte Systeme und Assistenten denken, die an menschliche Emotionen appellieren oder Annahmen treffen, dass sich ein Mensch in einem bestimmten Zustand (wie z.B. Stress) befindet.

Echte emotionale Intelligenz ist mehr als eine blinkende Kaffeetasse im Auto-Cockpit, die in Korrelation mit gefahrenen Kilometern annimmt, der Fahrende sei müde und benötige eine Pause. Geht auch über den Tamagotchi hinaus, der in den 1990er Jahren viele zu Besitzer*innen eines Haustiers in Handflächengröße machte.

Das Start-Up TAWNY.ai ist ein Beispiel echter emotionaler Intelligenz.  Mit Hilfe von Armbändern werden biometrische Daten wie Herzratenvariabilität oder elektrodermaler Widerstand der Haut gemessen, um im Anschluss die menschlichen Emotionen und Zustände der Über- und Unterforderung sowie Flow zu klassifizieren. Diese Information wird im Anschluss an vernetzte Geräte weitergegeben, um diese empathisch zu machen.

Nein, ich erzähle Ihnen nichts von einer brave new world, nicht von einer Zukunftsvision, nichts von Träumerei. Emotionale Intelligenz ist JETZT.

In der Schweizer Biathlon Arena Lenzerheide führte TAWNY gemeinsam mit dem Schweizer Profinachwuchs im Biathlon und der Innovationsabteilung von Red Bull Media House um Andreas Gall, Simon Piercher und Daniel Peter erste Tests durch, wie zukünftig die Trefferwahrscheinlichkeit der Athleten auf Basis biometrischer Muster vorhergesagt werden könnte. Der dreimalige Olympiasieger im Biathlon Michael Greis und vier weitere Nachwuchsprofis beteiligten sich voller Begeisterung an dem Projekt, die DNA ihres FLOWS* zu dekodieren.

Tatsächlich konnte mit Hilfe von KI ein physiologisches Muster identifiziert werden, um die Trefferwahrscheinlichkeit beim Schuss auf die Scheiben in einem bestimmten Moment abzuschätzen. Das bemerkenswerteste Ergebnis der Analyse ist, dass es einen Schwellenwert zu geben scheint, ab dem die Trefferwahrscheinlichkeit am Schießstand beträchtlich steigt. Folglich kann die Unterstützung von Sportlern, die lernen, einen Zustand unterhalb der Schwelle zu erreichen, dazu beitragen, ihre Schussleistung zu verbessern.

Diese Erkenntnis könnte nicht nur die Trainingsroutine und -methode der Sportler verändern, sondern auch das Sporterlebnis der Zuschauer durch Zusatzinformationen auf dem TV-Screen revolutionieren.

Richard Falkahi hat TAWNY auf der Spur begleitet:

Sagte ich „auf der Spur“? Wir werden sehen, dass es die Überholspur sein wird.

Hintergrund:
* Dieser FLOW wird als beglückend erlebtes Gefühl aus völliger Vertiefung und restlosen Aufgehens in einer Tätigkeit („Absorption“) beschrieben. Mihály Csíkszentmihályi gilt als Schöpfer der Flow-Theorie, die er aus der Beobachtung verschiedener Lebensbereiche ableitete.

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