fbpx
en de

Das war die Munich Creative Business Week – HYVEs Take-Aways

2019-03-19T11:33:29+00:00 Allgemein, Events, Allgemein|

Die Munich Creative Business Week ist gerade vorüber; vom 9.-17.03. präsentierte sie große Ideen, nachhaltige Trends und neue Produkte in Symposien, Konferenzen und Workshops in München und dem Umland.
Das Team von HYVE nahm an lebendigen Diskussionen teil und genoss den wertvollen Wissenstransfer mit Wirtschaft, Designbusiness und Kreativdisziplinen.

Quelle: MCBW

Quelle: MCBW

Hier sind unsere Take-Aways von einer Woche voller Inspiration und Erlebnis:

1. Sind Unternehmensberatungen die besseren Agenturen?

Aurelie Jamard, Innovation Strategist bei HYVE, hörte die Podiumsdiskussion über die Übernahme klassischer Agenturaufgaben durch Unternehmensberater.

Auf einen Blick:

  • Die Wahrnehmung der „teuren, herzlosen Berater“ gegenüber den „verrückten Kreativen“ ist leider immer noch in den Köpfen der Menschen präsent. Aber der Markt bewegt sich in Richtung Konsolidierung, ob sie es wollen oder nicht, und beide müssen lernen, zusammenzuarbeiten.
  • Viele Beratungsunternehmen haben Kreativagenturen gekauft, aber die Arbeitskultur ist in beiden Bereichen so stark unterschiedlich, dass es oft schwierig ist, sie in das Unternehmen zu integrieren. Endkunden benötigen jedoch die Leistungen beider Agenturen, weil sie es nicht alleine schaffen, sie brauchen die Hilfe multidisziplinärer Teams.
  • Die für Kreativität und Innovation so wichtige Kultur des Experimentierens und Scheiterns ist so weit weg von der deutschen Kultur, dass die Kunden wirklich mit diesen neuen Arbeitsweisen kämpfen, die dennoch für das für ein Unternehmen essenziell sind. Deshalb bevorzugen sie (noch) Berater gegenüber Kreativagenturen.

Aurelie resümiert: “Alle reden von Beratern vs. Kreativagenturen, aber was ist mit Innovationsagenturen? Die Menschen, die an Innovationen arbeiten, sind sowohl Strategen als auch Kreative! Tatsächlich gibt es drei Kernkompetenzen der Innovation: Forschung, Design und Strategie.”

2. StartUp Moonshot Pitch

Mirko Bahrenberg, Danny Sierra und Julia Bastian, Innovation Consultants bei HYVE, arbeiteten mit anderen Teilnehmenden in 12 Units an der Transformation eines Early Stage Start Ups zu einem Global Player. Binnen nur 72 Stunden!
Die Teilnehmer investierten ihre Expertise in die Crew des Sieger-Start-Ups, das mit Ablauf der 72 Stunden in die Realwirtschaft überführt werden sollte.

Mirko begeistert: „Ein echt großartiges Storytelling, alles ist um den Moonshot aufgebaut: Organisatoren sind Mission Control, Moderatoren Flight Control etc. und man konnte klasse „mitfliegen“.

Auf einen Blick:

  • Wenn auf halber Strecke klar wird, dass ein Projekt nicht gelingen kann, ist ein Neustart, ein Reset, nicht nur für das Unternehmen, sondern auch für den Kunden ein Benefit.
  • Storytelling schafft Emotionen. Das Moonshot-Thema und die Leidenschaft des Moonshot-Teams sind ansteckend für die Teilnehmer.

 

Quelle: MCBW

3. Trusting Invisibility

Aurelie hörte einen Vortrag von DesignIt über die Rolle des Vertrauens von Kunden in die Unsichtbarkeit alltäglicher Produkte und Dienstleistungen. Über die Wichtigkeit einer Schaffung von Transparenz in Technologien, die wir nicht sehen und die Integrierung derselben in den Alltag und das (bessere) Leben.

Auf einen Blick:

  • Eine (persönliche) Verantwortung für das, was wir gestalten führt zu einer ehrlichen und authentischen Gestaltung.
  • Das Vertrauen der Nutzer lebt von einem ehrlichen Design.

 

4. Offizieller Empfang der MCBW

Christina Karuna, Innovation Project Manager bei HYVE, mischte sich im Doppelkegel der BMW Welt unter die Besucher aus Akteuren der Landeshauptstadt München, aus der Politik, Industrie und Kultur.

Der Fokus des Abends lag auf der Schnittstelle zwischen Film und Design, anlässlich des 100sten Jubiläums von Bavaria Film. Der Eröffnungsrede des Staatsministers, Hubert Aiwanger, folgte eine Podiumsdiskussion über den Wandel der Definition des Designs sowie der Innovation in den letzten Jahren und Jahrzehnten und was Design und Film miteinander verbindet.

Auf einen Blick:

  • Während Film und Filmproduktion bislang selten als eine der Formen des Designs gesehen wurden, sind all die Special Effects bei der Bearbeitung der Filme, das Design der Bühne, der einzelnen Objekte und Elemente im Film, das Kostümdesign genau das: Eine Form des Designs.
  • Film begegnet dieser Jahre einem ständigen Wandel und einer steten Weiterentwicklung. Neue Technologien ermöglichen bessere Auflösungen, bessere Aufnahmen.
  • Das erlaubt mehr Skalierbarkeit und das wiederum hat seinen Preis: Szenen müssen besser durchdacht werden, neue Technologien erfordern viel Präzision, technische und thematische Expertise sind notwendig.

 

5. Start-up Architecture – New Tools for Built Environment

Im Workshop ging es um die Digitalisierung in der Planungs- und Bauindustrie und das Entstehen neuer Unternehmen in der Architektur ging.

Auf einen Blick:

  • Painpoints der Architektur und des Engineerings sind wenig digitale Innovation & Automatisierung, fehlende Transparenz der Geschäfts- und Arbeitsbedingungen, Fehlen einer Plattform für Talentsuche & Skill-Darstellung sowie unattraktive Arbeitsmodelle (Überstunden, unterbezahlt, Kundenkontrolle, ineffiziente Arbeitsmethoden).
  • Lösungsansätze sind Archipreneur, Skillary, eine digitale Plattform für Talent- und Rekruiting Mangement, Capmo, eine Bausoftware für Architekten und Bauleiter oder Archilyse.
  • Einfühlungsvermögen für den Kunden ist besonders in der Architektur-Branche unerlässich. One size fits not all!
  • Ganzheitlich denken & interdisziplinäre Arbeitsgruppen müssen gefördert werden, um neue und unerwartete Erkenntnisse zu gewinnen.
  • Konnektivität und der Austausch von Fachwissen ist ein wertvoller Service in jeder Branche.

 

6. Braucht es mehr Mut im Marketing?

Isabel Salzmann, Marketer bei HYVE, besuchte den TULP Talk, in dem drei Referenten das Thema Mut von verschiedenen Blickwinkeln beleuchteten.

Auf einen Blick:

  • Marketing braucht mehr Mut zur Lust.
  • Diese Lust geht durch die analytische Natur des neuen Marketings mit seiner Technisierung verloren.
  • Marketing muss Kreativität einen Raum zu geben, Dinge probieren und Scheitern einkalkulieren.
  • Um kreatives Potenzial zu heben, muss man den eigenen Verhaltensstil kennen und nutzen.

 

Bei der MCBW 2020 wird HYVE als Gastgeber ins Haus der Innovation einladen. Wir freuen uns schon heute darauf!

Kontakt

Wollen Sie uns schon vor der MCBW 2020 besuchen?

Kommen Sie auf uns zu
Kontakt
Share it with your network!