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RBI Intrapreneurship Program: Next Round!

Haben Sie sich auch gefragt, wie es mit dem RBI Innovation Garden weiterging, von dem wir Ihnen Im August berichteten?
Da geht es Ihnen wie mir; daher habe ich bei Julia Bastian, Projektmanagerin Seitens HYVE, und Pia Neubert Projektmanagerin des Intrapreneurship Programms seitens Raiffeisen Bank International nachgefragt.

Bereits im Frühjahr 2018 wurde das Intrapreneurship Programm aufbauend auf den Learnings des letzten Jahrs neu designed und durchgeführt. Im Rahmen eines internen und für alle Netzwerkbanken offenen Ideen-Contests wurden binnen weniger Wochen über 765 Ideen in sechs definierten Challenges zu internen Prozessverbesserungen, sowie neuen Markt/-Kundenlösungen eingereicht und diskutiert. Von über 3.600 aktiven Teilnehmenden aus 13 verschiedenen Ländern bewarben sich zudem knapp 270 Personen zur Mitwirkung am Innovation Garden. 100 Personen wurden dann zum Innovation Jam eingeladen einem 2-tägigen Event an dem 20 Ideen in einem Design Thinking Prozess weiterentwickelt wurden. Am Ende wurden die acht besten Ideen und 40 geeignetsten „Intrapreneure“ für zwei Intrapreneurship-Batches im Herbst 2018 ausgewählt.

Nun liegen 12 intensive Wochen Intrapreneurship-Batches hinter uns und wir können sagen: sie waren intensiv, lehrreich, spannend und unglaublich bereichernd. Die Teams haben innerhalb dieser kurzen Zeit viele Hypothesen durch Prototypen mit dem Kunden getestet und konnten dadurch das Problem und die Lösung validieren. Sie haben jetzt ein gutes Bild wie ein Produkt aussehen müsste, dass das jeweilige Kundenproblem löst.

Klare Entscheidungen und einen Fokus auf einzelne Projekte

Diese Erkenntnisse haben die Teams vor ein paar Wochen beim Demo Day dem Innovation Board der RBI gepitched, das basierend darauf entscheidet welche Projekte ein weiteres Funding bekommen. „Aus dem letzten Jahre haben wir mitgenommen wie wichtig es ist klare Entscheidungen zu treffen und einen Fokus auf einige wenige Projekte zu legen die einen hohen Mehrwert für den Kunden bringen, aber in der Regelorganisation nicht umgesetzt werden können.“, erklärt Pia Neubert. Aus acht Konzepten kondensierten sich demnach zwei Projekte zur Weiterentwicklung und Implementierung heraus, die von den Intrapreneur Teams nun in Minimal Viable Products umgesetzt werden. Bei dieser schrittweisen Weiterentwicklung der Themen hin zu einem echten Kundenerlebnis, steht die Prüfung der betriebswirtschaftlichen Sinnhaftigkeit im Mittelpunkt. Aleksandra Petkov-Georgieva von RBI, die die Intrapreneur Teams weiter begleitet erklärt, dass „ durch das Validieren der kritischsten Hypothesen, voreilige und zu hohe Investitionen in Produkte verhindert werden können, die keinen Mehrwert bringen.“

Aber was passiert mit den sechs anderen Themen? Manche werden als Prozessoptimierungen zurück in die Business Unit gespielt und umgesetzt, bei anderen werden die Learnings während des Prozesses und v.a. über den Kunden an die jeweiligen Verantwortlichen weitergegeben, welche auch für andere Projekte sehr hilfreich sind.

Ein guter Nährboden

Die Intrapreneure erlebten das weXelerate Umfeld als ungemein befruchtend; Start-Ups „on site“ ermöglichten schnelle Wege zu Expert*innen aus verschiedenen Bereichen.

„Wir bringen nicht nur Projekte auf die Straße, die ein wirkliches Kundenproblem lösen, wir befähigen jeden Einzelnen, als Innovator diese neue Arbeitsweise und Haltung zurück in die jeweilige Netzwerkbank zu bringen und damit tragen wir zur Transformation der Organisation im Ganzen bei.“

Aus diesem Grund hat RBI ein ähnliches Ökosystem, den Talent Garden, für die Fortsetzung der Erfolgsgeschichte gewählt. Hier können die RBI Intrapreneureure an ihrem Projekt mit Abstand zum gewohnten Mind-Set, ihrem Kerngeschäft und außerhalb der Unternehmensmauern weiterarbeiten.

Julia Bastian von HYVE hebt den mehrdimensionalen Mehrwert eines solchen Intrapreneurship Programms hervor: „Wir bringen nicht nur Projekte auf die Straße, die ein wirkliches Kundenproblem lösen, wir befähigen jeden Einzelnen, als Innovator diese neue Arbeitsweise und Haltung zurück in die jeweilige Netzwerkbank zu bringen und damit tragen wir zur Transformation der Organisation im Ganzen bei.“

Neu in 2019

Ein großer Fokus des neuen Programms 2019 ist daher die Komponente „Train the trainer“: HYVE agiert hier weniger als Partner, und unterstützt der Innovation Management der RBI mehr Mitarbeiter zu befähigen. Denn den Local Challenges werden Local Programs folgen. In ihnen – auch das ist neu – wird HYVE erstmals eine Betaversion der Innovationsmanagement Software joolia einsetzen, um regionale Netzwerkbanken intensiver in den Prozess einbinden zu können. Weg vom Programm für Einzelne hin zu einem Programm für Alle. Die Innovationssoftware wird die von der RBI definierten Challenges, die regional durchaus verschieden sind und unterschiedliche Problemstellungen adressieren unterstützen.

„Wir als Projektteam freuen uns sehr das Gelernte aus diesem Jahr wieder mit HYVE in dem Programm für 2019 umzusetzen um so jedes Jahr als Einzelner, als Team und als Organisation die Zukunft der RBI zu gestalten.“ (Pia Neubert)

Ein Text von Sandra Lemmer, Content Writer bei HYVE

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